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Innovation auf Rädern

Auf seiner bundesweiten Tour zeigt der InnoTruck Technik und Ideen für morgen. Zwei Tage lang stoppt er auch auf dem Freudenberg-Gelände in Weinheim. Mitarbeiter, Schüler und Azubis sind begeistert. Die Youngsters verraten, was sie am stärksten fasziniert hat.

Ob Nachhaltigkeit und Energie, gesundes Leben oder intelligente Mobilität: Deutsche Unternehmen investieren viel in erfolgsversprechende Innovationen. Damit dieser Trend anhält, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung einen „Innovations-Botschafter“ auf die Straße geschickt. Der InnoTruck besucht vor allem Schulen und zeigt rund 80 Exponate der innovativsten Player aus den Bereichen Forschung, Bildung und Entwicklung. Mit dabei: Freudenberg. Der Safety Separator für Lithium-Ion-Batterien von Freudenberg Performance Materials besteht aus einem ultradünnen, Keramik-imprägnierten Vliesstoff. Er ist fl exibel, äußerst hitzebeständig und gehört damit zu den ausgewählten Innovationen des Landes. Grund genug ihn der jungen Generation zu präsentieren. Rund 800 Interessierte besuchten den InnoTruck, der am 19. und 20. November bei Freudenberg Station machte. Sie zeigten sich beeindruckt von der Innovationskraft der einzelnen Exponate und von deren interaktiven Präsentation. An jedem Ausstellungsstück war ein Tablet angebracht, mit dem sich ein QR-Code scannen ließ, der die Besucher zu weiteren Informationen, Grafi ken und Videos über das jeweilige Projekt führte. …
Bild von Florentine

Florentine, 11 Jahre

Etwas, dass die elfjährige Florentine besonders beeindruckte. „Ich habe hier zum ersten Mal ein Tablet in der Hand gehabt“, erklärt die Schülerin. „Bei uns zuhause ist es nicht so technisch. Aber es macht Spaß und ich bin froh, das mal auszuprobieren. Denn wenn ich groß bin und mit meiner besten Freundin eine Kinderarztpraxis habe, brauchen wir bestimmt auch Tablets.“

Bild von Greta

Greta, 10 Jahre

Ähnlich sieht es ihre Freundin Greta. „Zum Beispiel das Auto hier“, sagt die Zehnjährige. „Da sieht man schon an der Form, dass es ein Auto der Zukunft ist.“ Interessiert sie sich denn besonders für Autos? „Nein, ich will mal Tierärztin werden“, sagt sie. Ihr Augenmerk liegt daher vor allem auf dem ausgestellten 3D-Druck eines menschlichen Herzens. „Das finde ich spannend, denn dann kann die Ärztin ja schon vor der OP das Herz anschauen und sehen, was nicht stimmt.“

Bild von Nico

Nico, 10 Jahre

Dinge in einem anderen Licht zu sehen, fand auch Nico besonders eindrucksvoll. Der Zehnjährige hat sich vor allem im Obergeschoss des InnoTrucks umgesehen. Hier ist eine Virtual-Reality-Station aufgebaut. „Bisher habe ich nur YouTube-Videos dazu sehen können“, erklärt er. „Hier einmal wirklich eine Brille aufzusetzen und in einer Computerwelt zu fliegen, ist super cool.“ Kaum zu toppen ist für ihn aber der Roboter im Untergeschoss.

„Hier einmal wirklich eine VR-Brille aufzusetzen und in einer Computerwelt zu fl iegen, ist super cool.“

Bild von Urs

Urs, 12 Jahre

Auch Urs hat sich den Roboter genau angesehen. Der Zweiarm- Roboter YuMi kann mit seinen Armen Kleinteile selbständig zusammenstecken und mit einem menschlichen Kollegen am selben Montageelement zusammenarbeiten. „Mit der richtigen Programmierung sind Roboter überall einsetzbar“, weiß der Zwölfjährige. „In Verbindung mit künstlicher Intelligenz können sie sogar selbstständig lernen. Das weiß ich von meinem Vater. Der macht nämlich so was.“

Bild von Johanna

Johanna, 12 Jahre

Die unendlichen Möglichkeiten von Robotern und ihrer Programmierung lassen auch Johanna staunen. „Man könnte von zuhause aus am Fließband arbeiten und die Roboter machen die Arbeit – unglaublich!“, sagt die Zwölfjährige und träumt gleich von einer technisierten Schule. „Es wäre doch toll, wenn wir digitale Tafeln hätten. Wir haben zwar schon iPads. Aber ein virtueller Klassenraum über die VR-Brille wäre natürlich noch viel besser.“

Bild von Paul

Paul, 12 Jahre

Gute Ideen, was sich mit der VR-Brille realisieren lässt, hat auch Paul. „Wenn man sich zum Beispiel entspannen möchte, könnte man mit der Brille virtuell in Urlaub fahren“, überlegt der Zwölfjährige. „Aber praktisch ist das vor allem in der Arbeitswelt. So könnte ein Architekt ein Haus virtuell schon einmal vorbauen und sehen, ob seine Idee funktioniert.“ Dass er die Brille in dem Truck ausprobieren durfte, begeistert den Schüler. „Ich fi nde es klasse, dass wir hier bei Freudenberg auf dem Gelände sind und so tolle Dinge erfahren. Ich wünschte, wir könnten das noch öfter machen.“

Bild von Teresa

Teresa, 19 Jahre

So sieht es auch Teresa. Die Neunzehnjährige macht bei Freudenberg eine Ausbildung zur Mechatronikerin und kennt schon ein paar Produkte aus dem Truck: „Wir haben letzte Woche sogar schon mit unseren Tablets neue Messtechnikverfahren angewandt, wie sie hier im Truck ausgestellt werden. Was hier zu sehen ist, hat also wirklich Potenzial, irgendwann zum Standard zu werden.“ Insbesondere, so die Auszubildende, in Richtung Medizintechnik.

„Dass hier ein 3D-gedrucktes Herz ausgestellt ist, finde ich super spannend. Ich glaube, dass in Zukunft gerade im Bereich Medizin digitale Lösungen eingesetzt werden müssen.“

Bild von Nick

Nick, 18 Jahre

„Es ist faszinierend, was sich in den letzten Jahren so getan hat“, sagt Nick. Der Achtzehnjährige macht eine Ausbildung bei Thyssen, nutzt aber mit den anderen Auszubildenden die Lehrwerkstatt bei Freudenberg. „Großartig, wie viele Unternehmen Geld in Innovationen stecken und bereit sind diese auch zu zeigen. Den Truck kenne ich schon von einer Messe und freue mich, hier bei Freudenberg noch einmal die Gelegenheit zu bekommen, die Exponate zu sehen.“

Bild von Jasmin

Jasmin, 20 Jahre

Exponate, die vielleicht einmal die Zukunft sind. So sieht es Jasmin: „Wir sind alle noch recht jung und ich fi nde es toll hier neue Technologien zu sehen, mit denen wir uns vielleicht auch mal berufl ich auseinandersetzen müssen. Wer weiß, wohin sich alles entwickelt, aber hier schon mal einen Eindruck zu bekommen, was möglich ist, macht Spaß und fasziniert mich.“

Bild von Philipp

Philipp, 21 Jahre

„Unsere Ausbildung ist ja schon sehr innovativ“, ergänzt Philipp. Der Einundzwanzigjährige macht bei Freudenberg eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik und hat die VR-Brille auch schon praktisch im Rahmen seiner Arbeit benutzt. „Wir haben in der Lehrwerkstatt mit Hilfe virtueller Realität einen Schweißsimulator eingesetzt. Dabei schauen wir mit der VR-Brille auf QR-Codes, die uns dann eine Schweißnaht digital simulieren. Das vereinfacht die Arbeit ungemein.“ Diese Möglichkeiten und viele weitere im Truck kennenzulernen, ist für die Auszubildenden besonders wichtig, glaubt Philipp:

„Hat man diese Technologie schon einmal gesehen, geht man viel offener damit um. Ich fi nde es daher richtig gut, dass wir hier bei Freudenberg die Möglichkeit bekommen, neue Technologien kennenzulernen und gleich in der Ausbildung einzusetzen.“

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